Zwei sehr interessante Infografiken sind mir diese Woche untergekommen, bei denen es sich lohnt, einen näheren Blick darauf zu werfen.

Facebook Unternehmensseiten – eine aktuelle Studie

Die erste Infografik betrifft eine Studie von Lab42, bei der Social Media Nutzer zu ihrem Verhältnis zu Marken auf Facebook befragt wurden.

Besonders interessant neben der Tatsache, dass bereits 87% Fans von Marken auf Facebook sind, ist vor allem, dass die Hälfte der befragten User sogar die Facebook Seite wertvoller finden als die Unternehmens-Webseite.

Das liegt primär an der Möglichkeit zur aktiven Kommunikation mit dem Unternehmen, aber auch an Gewinnspielen und Aktionen auf Facebook Unternehmensseiten. Neben dem konkreten Mehrwert durch Ersparnissen, sind ebenso die Verbundenheit und das Vertrauen in eine Marke Hauptgründe für ein “Like” auf Facebook.

69% werden Fans von Unternehmen auf Facebook, weil auch ein Freund bereits Fan ist. Ein klares Zeichen für die natürliche Viralität und ein daraus resultierendes Marketingpotential.

Die vollständige Infografik in groß gibt es mit einem Klick hier:

 (Quelle: Lab42)

Über die Gründe, eine Unternehmensseite wieder zu “entliken”, könnte man noch einiges sagen.
Als Top-Grund wird genannt, dass Unternehmen zu viel posten und den Usern damit den Newsfeed überfluten. Dieser Punkt müsste natürlich noch im Detail analysiert werden, denn ein “Zuviel” muss immer im Kontext gesehen werden. Ein mögliches “Zuviel” kann bei jeder Community etwas anderes bedeuten. Hier kann unter anderem das Verständnis um und das Lesen-Können z.B. der Facebook Insights sehr aufschlussreich sein.
Was für den einen User zu viel ist, ist für den anderen User zu wenig und der wesentlichste Faktor dabei ist immer noch das WAS!
Der Facebook Edge Rank macht es für Unternehmen nicht immer leicht, überhaupt mit ihren Postings den Weg in den Newsfeed ihrer Fans zu finden. Es gibt genügend andere Studien, die als optimale Posting-Frequenz 2-3 Postings pro Tag ansehen und sich die User das auch von einer Marke erwarten.

Unternehmen die zu wenig posten und vor allem nicht auf wertvollen Content achten, verschwinden automatisch aus der Aufmerksamkeit ihrer Fans.

Womit wir schon beim nächsten Thema wären.

Welche Inhalte kommen für das eigene Content Marketing in Frage?

Die folgende Infografik zeigt sehr anschaulich, welche verschiedenen Arten an Content Marketing es gibt und welche Voraussetzungen es braucht, um diese in den eigenen PR und Marketing-Mix zu integrieren.

Im oberen Teil sieht man eine Einteilung nach Schwierigkeitsgrad und benötigtem Zeitinvestition der unterschiedlichen Content Typen. Es handelt sich natürlich nur um eine grobe Einteilung, da natürlich generelle Punkte wie “Social Media” oder “Pressemitteilungen” durchaus eine viel höhere Zeitinvestition brauchen können, wenn sie gut und durchdacht gemacht werden.

Why Content Marketing is the New Branding - Infographic
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Im unteren Teil der Grafik ist eine genauere Beschreibung der einzelnen Content-Typen mit einigen Hintergrundinfos nachzulesen.

Hier sei nochmal explizit für unsere Leser aus klein-und mittelständischen Betrieben erwähnt, dass es sich dabei um Vorschläge handelt und nicht um ein Muss!
Es ist durchaus möglich und sinnvoll, aus diesem Menü die für einen selbst optimalen Varianten auszuwählen und umzusetzen.

Über Medienplanung und Zeitmanagement haben wir hier im Blog schon einiges geschrieben und ich verweise auch nochmal gerne auf das ausführliche Posting zu den konkreten Content Marketing Ideen und deren Umsetzung!

Über Dieter Schwarz

Dieter Schwarz ist Co-Founder von PRand Communication. Seine Schwerpunkte sind PR, Branding, Social Media Marketing und die Veränderungen von Unternehmen hin zu “sozialen Unternehmen”.