Byron Katie

Source: chopra.com via Dieter on Pinterest

Wir sind eine ungewöhnliche Agentur. Genau genommen sind wir ein trojanisches Pferd.

Auf unseren Fahnen stehen Begriffe wie PR, Branding, Storytelling oder Social Media Marketing. Wir kümmern uns um Online- und Offline Marketing für unsere Kunden – von neue Webseiten bis hin zu Inhouse-Schulungen. Schlussendlich geht es um Geschichten von Produkten und Unternehmen, die in die Öffentlichkeit kommuniziert werden.

Was wir aber nicht sagen, ist noch viel interessanter. Es ist die Arbeit, die vor all dem passiert. Die Arbeit, die klare Kommunikation von authentischen Geschichten überhaupt möglich macht. Es ist die Arbeit mit und an den Menschen im Unternehmen.

Der Ort an dem Geschichten entstehen

Egal ob wir mit Einzelunternehmern oder mit KMU arbeiten, es stehen immer die Menschen im Vordergrund. Diese Menschen haben bereits ihre ganz individuelle Geschichte. Oft sind es aber diese Geschichten, die noch nie hinterfragt wurden. Manchmal sind diese auch hinderlich. Im schlimmsten Fall sogar sehr schmerzhaft.

Der Ort an dem Geschichten entstehen befindet sich genau zwischen den Ohren der Menschen. In einem Unternehmen sind es oft sehr viele Ohren und es gibt viele Geschichten, an denen gearbeitet werden darf.

The Work und Byron Katie

Seit 1997 arbeite ich mit einer spezifischen Methode um Gedanken und Geschichten anzusehen und zu erforschen. Viele Jahre habe ich damit auch mit Jugendlichen und Familien gearbeitet und diese Methode fließt nun auch immer mehr in unsere Arbeit mit Kunden unserer Agentur ein.

Die Methode nennt sich “The Work” und die Begründerin der Methode ist Byron Katie.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Büchern, Audios und Videos mit deren Hilfe man The Work lernen kann. Es hat aber einen Grund, warum die Methode den Namen “The Work” bekommen hat. Es ist keine Theorie, sondern ein ständiger Prozess der Arbeit an seinen eigenen Glaubenssätzen und Geschichten, den man selbst erfahren und erleben muss. 100% Arbeit. 100% Erfahrung.

Die Belohnung für diese Arbeit ist allerdings riesig: absolute Klarheit und Freiheit.

Hier erklärt Katie The Work in eigenen Worten:

Eine Erkenntnis aus meiner jahrelangen Erfahrung mit The Work ist, dass diese Geschichten an sich nichts schlechtes sind. Unser ganzes Leben besteht daraus. Im Business Bereich setzen wir sie gezielt ein, um Unternehmen und Produkte zu vermarkten.

Das Problem ist nur, wenn wir diese Geschichten für die Wahrheit halten!

Warum ist das so? Ich denke, dass ist für jedermann einfach nachvollziehbar. In dem Moment, wo das Leben (=Realität) uns etwas anderes zeigt, als wir uns in unserer Geschichte erzählen, dann ist die direkte Erfahrung dieser Kluft zwischen Geschichte und Realität, was wir als “Schmerz” oder “Leid” empfinden.

Es scheint mir eine generelle Herausforderung für Menschen zu sein, den Unterschied zwischen Geschichte und Realität zu erkennen. Viele erleben dies zu Beginn als gegen ihre (bzw. die) menschliche Natur.

Dieser Widerstand gegen die Realität hat einen Namen. Er nennt sich Ego.

Das Leben hat sich in seiner Güte aber einen tollen Mechanismus einfallen lassen, an dem man das Ego immer zuverlässig erkennen kann. Dieser Mechanismus ist Schmerz und Leid. Manche sagen dazu auch “Unzufriedenheit”, “Unglück”, “Traurigkeit”, “Depression” oder tausend andere Namen.

Der Grund warum das allerdings nicht so einfach erkannt wird ist, dass unser Ego die Schuld für diese Gefühle nicht in sich, sondern in anderen sucht.

Deshalb setzt die Work auch genau dort an. Wir untersuchen unsere Gedanken über die “anderen” und führen uns mit dieser Methode zur Freiheit und Klarheit.

Byron Katies The Work for Business

Genauso wie The Work seine Berechtigung im privaten Umfeld hat, so ist es auch ein hervorragendes Werkzeug im Business Bereich. Nicht nur, weil auch jedes Unternehmen aus Menschen besteht, sonder auch, weil es kollektive  Glaubenssätze gibt, die diese mit sich herumschleppen und die für ein Geschäft hinderlich sein können.

Wenn es also darum geht, effektiver und zufriedener sein Unternehmen zu führen oder mit Mitarbeiter besser umzugehen, sein Geschäft nach innen und nach außen authentisch darzustellen uvm, dann ist The Work die Methode Nummer 1.

Fragen und Aussagen, die dabei im Mittelpunkt stehen könnten und die man sich ansehen könnte sind:

  • Was denke ich über mein Produkt und mein Unternehmen?
  • Was denke ich über meine Mitarbeiter und Kollegen?
  • Was denke ich über meine Mitbewerber und den Markt an sich?
  • Was denke ich über meine Kunden?
  • Wir arbeiten schon immer so, weil….
  • Mein Unternehmen sollte auf alle Fälle als XY wahrgenommen werden, weil sonst…
  • Wenn die Situation XY besser/anders wäre, dann….

Mit The Work bringt man dann ganz gezielt alle Glaubenssätze rund um sein Geschäft zum Vorschein und hat dann (oft das erste Mal) die Möglichkeit, diese genau anzusehen und zu hinterfragen.

Warum ich das alles erzähle?

Als Agentur arbeiten wir ganzheitlich und unsere Kunden kommen ganz natürlich in den Genuss von Mehrwert durch The Work.
Wir haben aber gesehen, dass es die Zeit und der Fokus auf organisatorische Abläufe es oft nicht zulassen, sich näher und im nötigen Ausmaß mit den essentiell wichtigen Glaubensmustern auseinanderzusetzen.

Deshalb haben wir uns entschieden, “The Work” in Zukunft als eigenes Modul anzubieten.

“The Work for Business” hat als Zielgruppe alle Menschen, die in ihrem Geschäftsumfeld das Ziel haben, klarer zu kommunizieren und freier zu werden. Man könnte das auch als Erfolg definieren.

Unsere Erfahrung zeigt aber auch, dass es sehr viel Mut braucht. Dieser Mut, die Realität so zu sehen wie sie ist, ist definitiv nicht jedermanns Sache.

Wir werden dieses Modul als Gruppen- und Einzel- Work-shops anbieten und in vielen weiteren Varianten.

Wer jetzt schon Fragen dazu hat, kann jederzeit gerne mit uns Kontakt aufnehmen. Mehr Details zu “The Work for Business” folgen bald!

Über Dieter Schwarz

Dieter Schwarz ist Co-Founder von PRand Communication. Seine Schwerpunkte sind PR, Branding, Social Media Marketing und die Veränderungen von Unternehmen hin zu “sozialen Unternehmen”.