Gebrandmarkt für immer – Markenbildung hört nie auf!

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Gebrandmarkt für immer – Markenbildung hört nie auf!

Die Big Player wissen das: Markenbildung hört nie auf und so wird in der gesamten Markenstrategie auch nie am Prozess der Markenbildung gespart.

In kleineren Betrieben (KMU) oder bei Einzelunternehmen ist das schon mal schwieriger zu greifen….man ist doch so froh: Endlich hat man seine Webseite, die Visitenkarten, das Logo, vielleicht schon die Ausrichtung im Social Media Bereich – ich bin fertig!

Wer glaubt Markenbildung sei ein einmaliger Prozess, der unterliegt einem Irrglauben!

Und hier kommen nun ein paar meiner alten Wurzeln aus dem Philosophie-Studium zum Vorschein – also Achtung:
Allein das Wort Markenbildung mit dem Suffix “-ung” ist sprachphilosophisch gesehen, eine nie endende Handlung – es ist ein fortlaufender Prozess, es gibt kein Ende – so einfach ist das!

 

Warum hört Markenbildung nie auf?

Dazu noch ein kleiner Einschub, was im Grunde genommen eine Marke ausmacht, egal ob es sich um ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine einzelne Person handelt: Alles hat das Potential, eine Marke zu werden. Um zu überleben, muss es eine Marke werden und bleiben!

Eine Marke zu sein, macht Sie wahrnehmbar, ermöglicht es, dass man sich eine Meinung bilden und ein Gefühl dazu entwickeln kann. Eine Marke ist niemandem egal. Entweder man mag sie, oder man “hasst” sie – Egalität ist der Tod jeder Marke!

Die Marke ist eine Essenz, ein Kern, der alles in sich vereint, der hinter allem steht, was Sie oder eine Firma dann im außen tut.
Der Markenkern geht dann wieder ins Äußere, wird sichtbar im Logo, wird sichtbar im gesamten Corporate Design, wird sichtbar in der Sprachwahl, in Verpackungsdesign – alles, was eine Firma oder einen Einzelunternehmer ausmacht, ist durch diesen Markenkern “gebrandmarkt”.

Die Findung des Markenkerns ist die Grundlage und sollte nicht ständig nach Lust und Laune beliebig austauschbar sein. Der Markenkern und die Findung dessen ist durchaus im wahrsten Sinne des Wortes einmalig.

Ist der Markenkern gefunden und definiert, ist der nächste Schritt der Markenaufbau. Ausgehend vom Markenkern baut die Marke das Vertrauen zu Ihren Kunden auf, dass Sie nach dem Kauf Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung das Versprechen oder zumindest die Hoffnung auf Einhaltung des Versprechens auch einhalten. Dieses Vertrauen wurde VORHER aufgebaut, durch die Art und Weise wie Sie Ihre Marke platzieren und kommunizieren, wie Sie Ihre Marke gebildet haben. Der Kunde kauft bei Ihrer Marke und nicht bei einer anderen, in der Hoffnung, dass Ihre Marke die Bedürfnisse besser stillen kann als eine andere oder er kauft erneut, da er die positive Erfahrungen mit Ihnen schon in der Vergangenheit machen durfte und nun ein markentreuer Einkäufer ist.

Die Marke zu transportieren, die Marke zu kommunizieren, die Marke zu bilden, hört niemals auf.
Offensichtliche Grunde dafür sind:

  • Ihre Zielgruppe ändert sich – die einen wachsen aus der Zielgruppe raus, neue wachsen rein – Ihre Marke muss für die Neulinge und deren Bedürfnisse gebildet werden.
  • Ihre Zielgruppe interessiert sich für eine leichte Veränderung Ihres bestehenden Produktes – die Anpassung muss im Rahmen des Markenkerns vollzogen werden und die Essenz der Marke muss automatisch mitgebildet werden.
  • Sie verändern sich, Sie wachsen selbst aus Ihrer Zielgruppe heraus und möchten sich Ihren neuen Schwerpunkten zuwenden. Ihr Markenkern bleibt der selbe, aber die Marke muss neu kommuniziert werden.
  • Technische Vorraussetzungen ändern sich. Neue Kommunikationskanäle bedingen, um dort präsent zu sein, eine diesen Kanälen angepasste Markenbildung.
  • Ihr Standort ändert sich – lokales Marketing bedeutet lokale Markenbildung.
  • Sie expandieren, vielleicht sogar ins Ausland – die Neuerschließung, auch unter neuen kulturellen Gesichtspunkten, bedeutet aktive Markenbildung.
  • Der Zeitgeist verändert die Wahrnehmung von und die Affinität zu Marken. Um darauf reagieren zu können, ohne den eigenen Markenkern zu verlieren, bedarf es ständiger Markenbildung und einer gelegentlichen Anpassung (Re-Design oder Re-Launch von Produkten, Dienstleistungen oder dem gesamten Corporate-Auftritt).

Mit was man nicht konfrontiert wird, das vergisst man. Die immer wiederkehrende Markenpräsenz, auf den von Ihnen gewählten Kanälen, fördert das Nicht-Vergessen Ihrer Marke. Ihre (potentiellen) Kunden oder Klienten, brauchen Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung vielleicht nicht genau in dem Moment, in dem sie Ihrer Marke begegnen, aber stetige Markenbildung hat eines zum Ziel:
Entsteht das Bedürfnis soll man an Sie, an Ihr Produkt, an Ihre Dienstleistung als Lösung denken. Dann ist Ihre stetige Markenbildung den Wünschen und Bedürfnissen der anderen gegenüber aufgegangen.

 

Soll es ein Morgen für Ihre Marke geben, heißt es jeden Morgen diese zu bilden: im Bewusstsein der anderen.

Natascha Pfeiffer

Über Natascha Pfeiffer

Natascha Pfeiffer ist Co-Founder von PRand Communication. Für sie sind Marketing, Branding und PR-Arbeit stets mehr als profanes Kreieren von schillernden Werbebotschaften – ihr geht es um authentische Kommunikation auf allen Ebenen eines wahren Kerns. Dabei gehören die Offline- und die Online-Kommunikation, speziell im Social Media Bereich, zusammen betrachtet und sind Teil einer gesamten Kommunikationsstrategie eines Unternehmens.